Artothek Niederösterreich

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      Wieland, Günther BIO >

      Ohne Titel, 2004
      Öl, Sand/Leinwand, 100 x 105 cm   Entlehnt bis 28.07.2013, Verlängerbar
      Ohne Titel, 2002
      Öl, Sand/Leinwand, 100 x 100 cm   Entlehnt bis 21.05.2013
      O. T., 1998
      Sand, Öl/Leinwand, 60 x 60 cm >
        Entlehnt bis 16.08.2013, Verlängerbar

      Wieland, Günther
      O. T. ,1998, Sand, Öl/Leinwand, 60 x 60 cm

      „Der Sand, ursprünglich dazu eingesetzt, der Ölfarbe Griffigkeit zu verleihen, wurde seiner Dienlichkeit enthoben und zunehmend zum bildbestimmenden Inhalt. (…) der Sand wird in die jeweils noch ungetrocknete Farbschicht, die er besetzen soll, aufgeschüttet. Die aufrecht stehende Leinwand bestimmt dadurch praktisch, wieviel Sand sie für eine bestimmte Farbschicht aufnimmt, weil jene Menge, die die Haltungsfähigkeit der Farboberfläche übersteigt, bei dieser Arbeitsweise wieder abrieselt. Von einem Akt der Willkür, wie man leichthin annehmen könnte, ist diese Weise von Bildfindung weit entfernt. Man könnte vielmehr von einer Versenkung in die Stofflichkeit des Sandes sprechen, denn Günther Wieland stellt damit das Prinzip der Natürlichkeit, das ihm an sich so wichtig ist, auch in seiner Malerei allen anderen voran. Die Flächen erstehen in diesem Sinn leise, beständig und Schicht um Schicht in Form von Ablagerungen, die naturgebundenen Entsprechungen sehr nahekommen. Die Farbräume lassen an Fels und erde denken und wecken Empfindungen von Verschüttung und Versteinertem. Der Naturbezug ist offensichtlich.“ (Roman Baumgartner)

      Ohne Titel, 2006
      Öl, Sand/Leinwand, 80 x 80 cm   Entlehnt bis 28.07.2013, Verlängerbar
      Ohne Titel, 2007
      Öl, Sand/Leinwand, 80 x 100 cm   Entlehnt bis 11.10.2013
      Ohne Titel, 2008
      Öl, Sand/Leinwand, 40 x 50 cm   Entlehnt bis 10.11.2013
      Ohne Titel, 1991
      Sand, Öl/Leinwand, 100 x 71 cm   Entlehnt bis 10.11.2013
      Ohne Titel, 2011
      Öl, Sand/Leinwand, 80 x 100 cm   Entlehnt bis 02.11.2013
      Feldspur I und II (2 Bilder), 2005
      Acryl, Öl, Sand/Leinwand, 60 x 110 cm   Entlehnt bis 29.05.2013
      Gebrochener Falter, 1987
      Mineral- und Acrylfarben,Mastix-Sprühfirnis/Leinen, 80 x 100 cm   Entlehnt bis 28.08.2013, Verlängerbar
      Ohne Titel, 2011
      Öl, Sand/Leinwand, 100 x 100 cm   Entlehnt bis 28.07.2013, Verlängerbar
      O. T., 1996
      Sand, Öl/Leinwand, 101 x 100 cm >
        Entlehnt bis 04.09.2013, Verlängerbar

      Wieland, Günther
      O. T. ,1996, Sand, Öl/Leinwand, 101 x 100 cm

      „Es handelt sich dabei um mit Sand angereicherte Ölmalereien, die ihre Kraft und Eindringlichkeit zur Gänze aus der Stille beziehen, in der sie entstehen.“
      (Robert Baumgartner)

      Günther Wielands Malerei ist seit 1990 von einer neuen Geistigkeit durchdrungen, die sich in seinen so genannten „Sandbildern“ manifestiert. Anlass für Wielands intensive Auseinandersetzung mit dem Material Sand war die Beschäftigung mit Etruskerausgrabungen während einem seiner Toskanaaufenthalte. Sand wurde nicht nur zum Bildinhalt, sondern auch mit dem Prinzip der Natürlichkeit gleichgesetzt. Demgemäß rufen die verwendeten Farben bewusst Assoziationen mit Fels und Erde hervor – fast fühlt man sich bei diesem Gemälde an prähistorische Höhlenmalereien erinnert. (S.S.)