Hantsch, Daniela
Rax
,1998,
Öl/Leinen,
60 x
55 cm
Daniela Hantsch wurde 1959 in Hirschwang an der Rax geboren, wo sie bis 1964 ihre Kindheit verbrachte. So erklärt sich auch ihre sehr persönliche Beziehung zur Rax, die sie hier in sehr eigenwilliger Farbkomposition ins Bild bringt. Die Künstlerin beschränkt sich auf ihre unmittelbare Umgebung, die durch die stimmungsvolle Atmosphäre von einer inneren Beziehung zu dem Dargestellten zeugt. (S.S.)


Hantsch, Daniela
Eskimo im Rosengarten
,1998,
Öl/Leinen,
50 x
55 cm
Der berufliche Werdegang der Künstlerin läßt sich vor allem in diesen Bild nicht verleugnen - der Schwerpunkt ihres Studiums lag auf Textilem Gestalten. Dementsprechend wurde hier die Fläche sehr harmonisch und in, für die Malerin charakteristischen, zarten Texturen und zauberhaft anmutenden Farbkompositionen gestaltet. Das Resultat ist ein ins Zweidimensionale übertragene Stillleben, das sich durch seine Dekorativität, als auch seine stimmungsvolle Atmosphäre auszeichnet. (S.S.)

Hantsch, Daniela
Rax - Schneeberg
,1998,
Acryl/Baumwolle,
95 x
180 cm
Hantschs meist großformatige Bilder zeigen landschaftliche Momentaufnahmen. Durch die in der Bewegung festgefrorenen Kühe wird dieses Gemälde zu einer Art Schnappschuß, der in seiner Qualität an verwaschene Polaroids von Familienausflügen erinnert. Was neben diesem ländlichen Idyll noch kennzeichnend ist, ist sowohl eine gewisse Starrheit, als auch Fragilität des Gefüges von Landschaft und Figuren. Sie vermitteln aber auch etwas Unbehagliches, als könnte sich dieses Idyll jederzeit umkehren. (S.S.)

Hantsch, Daniela
Turnen mit Papa
,2002,
Öl/Leinen,
115 x
80 cm
Die Künstlerin erzählt in ihren Gemälden aus dem Alltag: Die gemeinsamen Turnübungen des Vaters und des Kindes wurden hier in einer Art gemalten Schnappschuß festgehalten. Der Innenraum wird mit sparsamen, lasierenden Strich angedeutet und bietet so Platz für dieses unbeschwerte und harmonische Familienleben. Hantschs Hauptaugenmerk liegt dabei nicht auf spektakulären oder exotischen Szenarien, stattdessen gewährt sie dem Betrachter Einblick auf ihren normalen und dennoch so vielfältigen und poetischen Alltag. (S.S.)

