05.10.2008 - 09.12.2008
Bilder von gleißenden Landschaften verschwimmen in Unschärfe, als wären sie durch die Fensterscheibe eines hindurchjagenden Zuges fotografiert .... Das entstandene Bildmaterial gleicht jenen Momentaufnahmen und visuellen Erinnerungsfragmenten, die beim Zappen durch Fernsehprogramme über die Netzhaut flimmern."
So beschrieb im Jahr 2002 die Kunsthistorikerin Rosemarie Burgstaller die Landschaftsmalerei
zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion des in Wien geborenen
Künstlers René Herar. Die Personale zeigt Ölbilder aus der Serie der
"Blurred Landscapes". In den aktuellen Arbeiten hat sich der Fokus von
einer mediatisierten Außenwelt in Richtung einer das Gefühl der
Sehnsucht thematisierenden Innenwelt verschoben.
Ausstellung im Schauraum der Artothek
Fotos von l. n. r.: René Herar: Das Boot, 2008; Magellan, 2008; Salzkammergut, 2008;