08.11.2009 - 27.12.2009
Eröffnung: Samstag, 7. Nov. 2009, 15:30 Uhr
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Werke von Franz Blaas zum Verleih in der Artothek >
Shuttlebus zur Ausstellungseröffnung
Wien – Krems: Abfahrt 14.00 Uhr, Dr.-Karl-Lueger-Ring (Universität /Ecke Rathauspark)
Krems – Wien: Abfahrt 18.00 Uhr, Kunstmeile Krems
Anmeldung unbedingt erforderlich unter 02732/90 80 22 oder anmeldung@artothek.cc
Franz Blaas wurde 1955 in Passau geboren. Von 1976 - 1983 besuchte er die Kunsthochschule in Linz und von 1982 - 1984 die Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Heute lebt und arbeitet er in Wien.
Der Künstler zeigt im Rahmen
der Serie „KünstlerInnen der Artothek“ eine Auswahl seiner
"Zeichnungen".
Meist auf kleinen Formaten bringt Blaas, spielerisch einfach, Ideen aufs Papier. Ideen, die am Papier zu kleinen Geschichten werden, die Gedanken auslösen. Kaum denkt man, man hätte den Faden gefunden, springt er weiter, kippt von der Außenwelt in die Innenwelt, vom Ich zum Du, von einer allgemeinen Aussage zu einer ganz persönlichen Gefühlsäußerung. Mit der „Ärmlichkeit“, wie Lyotard sagt, eines Zeichenstiftes, mit der bloßen Linie, reduziert auf ein Minimum an materiellem Aufwand, weckt er die Phantasie des Betrachters. Alle Stimmungen schwingen durch seine Zeichnungen: Freude, Nachdenklichkeit, Verzweiflung, Resignation – aber immer gespickt mit hintergründigem Humor. Er ist wortgewaltig mit wenigen Worten, die er zeitweise seinen Zeichnungen hinzufügt. Er zeichnet, weil Zeichnung spontan ist, weil sie naiv sein darf, weil sie ursprünglich ist und weil sie vieles offen lässt.
„Was wächst, das lasse ich wachsen. Ich empfinde den schöpferischen Prozess, als würde sich Blatt für Blatt aus seiner Knospe schälen, und ich staune jedes Mal, was dabei zum Vorschein kommt. Aus frühester Kindheit, aus gewöhnlichen Begebenheiten, aus geheimnisvollen Vorkommnissen speist sich das große Reservoir. Manchmal sind graue Tage darunter, oft fließt schwarze Suppe heraus, dann anderntags klarste, hellste Stimmungen, wie sie mit Pastellkreiden am besten aufs Papier zu bringen sind. Leuchtend und strahlend, einen Hut verwette ich darauf, nicht zu wissen, warum das so ist.“ (Franz Blaas)
Ausstellung im Schauraum der Artothek