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1965 geboren in Krems/Donau
Ausbildung
1983-1989 Studium an der Hochschule für Angewandte Kunst, Wien, Meisterklasse für Tapisserie
Tätigkeiten
seit 2000 Künstlerische Leitung der Galerie Göttlicher
Ausstellungen (Auswahl)
2006
Kunstbuch-Buchkunst, Berlin Schöneberg
2005
"Reflexionen", 30 Jahre Galerie Göttlicher - eine Hommage
2001
Arbeiten mit Papier, NÖ DOK, St.Pölten
Hofmann-Göttlicher, Michaela
Ohne Titel
,2001,
Papier,
100 x
70 cm
Die Künstlerin kommt aus dem textilen Bereich. In ihren Arbeiten aus Papier ist die Nähe zur Textilkunst spürbar. Ihre Werke sind horizontal strukturiert. Assoziationen an Textzeilen, aber auch an Webteppiche und deren Fadenrichtung drängen sich auf. Sie schneidet, klebt und formt aus dem Werkstoff Papier einzelne Zeichen und reiht sie aneinander. Der Eindruck eines Schriftbildes entsteht, deren Bedeutung der Betrachter/die Betrachterin nur für sich entziffern kann.
Die klare und reduzierte Form der einzelnen Zeichen und Reihen vermittelt Tiefe und Ruhe. Unserer Gewohnheit entspricht es Schriftzeichen flach auf Papier gesetzt wahrzunehmen. Hier sind die einzelnen Zeichen aus Papier reliefhaft angebracht, dadurch ergibt sich eine gewisse Irritation, die jedoch die Ruhe, die dieses Werk ausstrahlt, nicht stören kann. (T.P.)

Hofmann-Göttlicher, Michaela
Ohne Titel
,2001,
Papier,
100 x
70 cm
Die Künstlerin kommt aus dem textilen Bereich. In ihren Arbeiten aus Papier ist die Nähe zur Textilkunst spürbar. Ihre Werke sind horizontal strukturiert. Assoziationen an Textzeilen, aber auch an Webteppiche und deren Fadenrichtung drängen sich auf. Sie schneidet, klebt und formt aus dem Werkstoff Papier einzelne Zeichen und reiht sie aneinander. Der Eindruck eines Schriftbildes entsteht, deren Bedeutung der Betrachter/die Betrachterin nur für sich entziffern kann.
Die klare und reduzierte Form der einzelnen Zeichen und Reihen vermittelt Tiefe und Ruhe. Unserer Gewohnheit entspricht es Schriftzeichen flach auf Papier gesetzt wahrzunehmen. Hier sind die einzelnen Zeichen aus Papier reliefhaft angebracht, dadurch ergibt sich eine gewisse Irritation, die jedoch die Ruhe, die dieses Werk ausstrahlt, nicht stören kann. (T.P.)
