Wir verwenden Cookies zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit unserer Webseite. Wenn Sie dies nicht wünschen, kann die Funktion der Website eingeschränkt sein.
Gerlinde Thuma umkreist in ihren zumeist in der klassischen Kunstgeschichtlichen Tradition des Doppelbildes, des Triptychons oder des Poliptychons konzipierten Tafelbildern das Thema Zeit.
Die Verdoppelung fungiert immer als Gegensatz: die Wiederholung desselben oder eines vergleichbaren Motivs wird unter verschiedenen formalen Aspekten, vielfach in einer anderen Farbigkeit oder in einem anderen Licht wiedergegeben. Die sen- siblen Naturdarstellungen der Künstlerin fungieren in diesem Sinne als Zeitzeugen.
Das Prinzip der Vielfalt und der Offenheit ist generell seit dem 80er Jahren kennzeichnend für die internationale Kunst geworden. Anstelle des linearen Denkens tritt zirkuläres Denken, das Agieren in alle Richtungen ermöglicht. Die Darstellung des Nacheinander und des Nebeneinander wird möglich. (Elisabeth Novak-Thaller)